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Deutsche Bahn

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  • S-Bahn Hamburg: Hansestadt wird Vorreiterin für digitalen Bahnbetrieb • Fahrgäste profitieren von größerem Zugangebot und mehr Pünktlichkeit

  • Mit der heutigen Einigung zwischen Deutscher Bahn (DB) und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ist die Tarifrunde 2020/21 im DB-Konzern endgültig abgeschlossen. Für Kund:innen bedeutet dies: Mindestens bis Februar 2023 sind Bahn-Streiks ausgeschlossen. DB-Personalvorstand Martin Seiler zeigte sich zufrieden: „Diese Tarifrunde war aufgrund der wirtschaftlichen Krise des Unternehmens und der tarifpolitischen Gemengelage extrem herausfordernd. Es ist uns dennoch gelungen, Tarifverträge abzuschließen, die Wertschätzung für die Mitarbeitenden ausdrücken und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens absichern. Alle Beteiligten – allen voran unsere Kundinnen und Kunden - können jetzt wieder sicher planen.“ Nach intensiven Verhandlungen verständigten sich der Konzern und die EVG auf neue tarifvertragliche Regelungen. Diese wurden heute vom Bundesvorstand der Gewerkschaft verabschiedet. Ausgangspunkt der Verhandlungen waren Forderungen, die die EVG zusätzlich zum gültigen Tarifabschluss erhoben hatte. Neu vereinbart haben die Tarifpartner unter anderem Corona-Beihilfen: Die Bahn-Beschäftigten erhalten 600 Euro in diesem Jahr und weitere 500 Euro im März 2022. Auch für die Themen Zulagen, Ausbildung sowie Wohnen und Mobilität wurden Lösungen gefunden. So wurden zum Beispiel zusätzliche Mittel für die Mobilität der Mitarbeitenden bereitgestellt. Zudem wurde vereinbart, über die zukünftige Ausgestaltung der Entgeltstrukturen bei der DB zu verhandeln. Die Regelungen kommen in den Betrieben der DB zur Anwendung, in denen die EVG die Mehrheit der Mitarbeitenden organisiert. Dort gilt auch weiterhin der Tarifvertrag, den DB und EVG im September vergangenen Jahres geschlossen haben. Neben einer Lohnerhöhung von 1,5 Prozent zum 1. Januar 2022 beinhaltet er einen umfassenden Kündigungsschutz für die Beschäftigten sowie die Zusage, tausende Mitarbeitende neu einzustellen. Der Vertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 24 Monaten bis Februar 2023. Mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte sich die DB am 16. September 2021 auf einen Tarifabschluss geeinigt. Dieser gilt in den – aktuell 16 – Mehrheitsbetrieben der GDL und läuft bis Oktober 2023. Aufgrund des Tarifeinheitsgesetzes (TEG) wird bei der Bahn pro Betrieb nur noch ein Tarifvertrag angewendet. Die Bahn strebt mit beiden Gewerkschaften ein unabhängiges notarielles Verfahren an, um die Mehrheitsverhältnisse zu bestimmen. Aktuell verhandelt die DB mit der EVG noch über einen branchenweiten Tarifvertrag. Der Konzern begrüßt diese zusätzliche Initiative der Gewerkschaft, da damit faire Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer gefördert werden. Weitere Informationen zur Tarifrunde: deutschebahn.com/tarif

  • Neue superschnelle Sprinterverbindungen zwischen Metropolregionen • Neue Fernverkehrslinie Münster–Siegen–Frankfurt • München–Zürich nun 30 Minuten schneller • Zwei neue Nachtzüge verbinden 15 deutsche Städte mit europäischem Nachtzugnetz